Vida Mikneviciute

Sopranistin (Gast)
Zur Person
Vida Mikneviciute stammt aus Litauen. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums studierte sie von 1997 bis 2005 Gesang (Magister) an der Musikakademie in Litauen und war von 2003 bis 2004 Stipendiatin des Erasmus Programms an der Hochschule F. Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig. Von 2005 bis 2007 war sie Mitglied des internationalen Opernstudios in Zürich und von 2008 bis 2010 Mitglied des internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper, wo sie Partien wie Gretel (Hänsel und Gretel), Pamina (Die Zauberflöte) und Adina (L'elisir d'amore) sang. 2009 gewann sie den 1. Preis beim »R. Scholz Gesangswettbewerb Wiener Operette« in Hamburg. Seit 2010 arbeitete die Sopranistin freischaffend und pflegt neben ihren Opernauftritten auch ein reges Lieder- und Konzertprogramm.
Am Staatstheater Kassel gastierte sie zunächst als Gretel und Hanna Glawari (Die Lustige Witwe) und gab schließlich ihr umjubeltes Debüt als Kaiserin in Strauss’ Die Frau ohne Schatten. Seit der Spielzeit 2015–16 war sie zudem als Tatjana (Eugen Onegin), Chrysotemis (Elektra) und Maddalena (Andrea Chenier) zu erleben.
Weitere Gastengagements führten sie unter anderem als Mimí (La Bohéme), Elisabetta (Don Carlo) und Maria Boccanegra (Simone Boccanegra) an das Staatstheater Mainz, als Elisabeth (Tannhäuser) an die Latvian National Opera, als Senta (Der fliegende Holländer) und Maguerite (Faust) nach Riga, als Fiodiligi (Cosí fan tutte) nach Vilnius, als Prinzessin Natalie von Oranien (Der Prinz von Homburg) an die Staatsoper Stuttgart sowie als Freia (Das Rheingold) an die Hamburgische Staatsoper. Des Weiteren sang sie Senta am Staatstheater Wiesbaden sowie die Partien der Chrysothemis und Helmwige (Die Walküre) unter dem Dirigat von Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin.
In der Spielzeit 2019–20 kehrt sie als Elektra in Idomeneo an das Staatstheater Kassel zurück.
Aktuelle Produktionen
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