Mein verwundetes Herz (UA)

nach dem gleichnamigen Buch von Martin Doerry | Fassung für die Bühne: Thomas Bockelmann und Michael Volk
URAUFFÜHRUNG 23. Januar 2020
Kostprobe
Di 21 Jan

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
20:15 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Premiere
Do 23 Jan

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
20:15 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 25 Jan

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
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Fr 31 Jan

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
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Sa 08 Feb

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
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Fr 14 Feb

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
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Fr 21 Feb

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
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Fr 13 Mär

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
20:15 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Inhalt
Die aus Köln stammende Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann in der Motzstraße in Kassel, wo sie im August 1943 wegen ihrer jüdischen Herkunft von der Gestapo verhaftet und ins Lager  Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde.
2002, nach dem Tod ihres einen Sohnes Gerhard Jahn, Bundesjustizminister im Kabinett Willy Brandts, erschien eine kommentierte Sammlung von Briefen, die sich Lilli Jahn und ihre auf sich gestellten Kinder nach ihrer Verhaftung geschrieben hatten. Die Briefe legen anschaulich Zeugnis ab von den verheerenden Auswirkungen der Nazizeit auf eine Familie, die vom alltäglichen Terror auseinandergerissen wird. Sie belegen auch anschaulich, dass die Tötungsmaschinerie der Nazis viele Helfer hatte. Vor ihrer Deportation nach Auschwitz, wo sie 1944 ermordet wurde, gelang es Lilli Jahn, die Briefe ihrer Kinder aus Breitenau zu schmuggeln.
Ihr Enkel, Martin Doerry, stellvertretender Spiegel-Chefredakteur, konnte nach langer Recherchearbeit weitere Familienbriefe ausfindig machen und das Schicksal der Familie, eingebettet in historische Zusammenhänge, eindrucksvoll erzählen.

Das Buch »Mein verwundetes Herz« erfuhr eine überwältigende öffentliche Aufnahme. In der Literatur über den Holocaust nehme es einen bedeutenden Platz ein (Die Zeit) und sei ein ergreifendes Dokument über eine private Katastrophe in mitten der politischen (FAZ). Martin Walser empfahl es als Pflichtlektüre für die Schule.
Pressestimmen