Rusalka

Lyrisches Märchen von Antonín Dvořák
PREMIERE verschoben auf die Spielzeit 2020/21
Sprache In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Hinweis: Premierenverschiebung!
Die ursprünglich für den 9. Mai 2020 geplante Premiere von »Rusalka« wird in die Spielzeit 2020-21 übernommen und findet nun am 13. Februar 2021 statt.
Inhalt
»Liebe ist alles, darum hat für den, der liebt, alles aufgehört, an und für sich eine Bedeutung zu haben, und hat nur Bedeutung durch die Auslegung, welche die Liebe ihm gibt«, schrieb der Philosoph Søren Kierkegaard. Die Liebe der Wassernixe Rusalka ist groß, ihr Leid noch größer, ihre Sehnsucht unermesslich. Denn die flüchtige Begegnung mit einem Prinzen gerät für sie zur Liebe auf den ersten Blick. Und so sehnt sich Rusalka nach einem sterblichen Leben, um dem Geliebten folgen zu können. Der Übertritt von der Geisterwelt in die der Menschen wird ihr zwar gewährt, doch sind harte Bedingungen daran geknüpft: Eine lautet, dass ihr Mund für alle Zeiten verschlossen bleiben muss, ihre Stimme für das menschliche Ohr nicht vernehmbar sein darf. So erkaltet rasch die Zuneigung des Prinzen und die verzweifelte Rusalka muss in den See zurückkehren, dem sie entstammt, wohlwissend, dass nun eine weitere Bedingung grausame Realität werden wird: Sie muss dem Prinzen den Tod bringen.

Dvořáks lyrisches Märchen – uraufgeführt 1901 am Nationaltheater Prag – zählt weltweit zu den beliebtesten Werken des tschechischen Repertoires: Fabelwesen treffen auf Menschen, unstillbare Sehnsüchte auf grausame Ängste, süße Träume auf bittere Wahrheiten. Dazu schuf der Komponist, in Anlehnung an das Musikdrama Richard Wagners und die slawische Folklore, eine klangfarbenreiche Musik, in der Rusalkas zart-anrührendes »Lied an den Mond« nur einen der vielen Höhepunkte bildet.