Sommergäste

von Maxim Gorki
PREMIERE 16. Mai 2020
Kostprobe
Do 14 Mai

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Premiere
Sa 16 Mai

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 20 Mai

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 23 Mai

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 30 Mai

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Fr 05 Jun

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 14 Jun

18:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 27 Jun

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Fr 03 Jul

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Inhalt
»Ist das ein Leben? Wie kann man so dahinvegetieren wie wir?« fragt fassungslos Warwara Michajlowna, eine der Hauptfiguren des Stücks angesichts der Menschen um sie herum. Dabei befindet sich die kleine Gesellschaft, die sich im Sommerhaus von Warwaras Gatten Bassow trifft, mitnichten in einer Notlage. Anwälte, Ärzt*innen, Unternehmer, ein erfolgreicher Schriftsteller – gebildete, gutsituierte Menschen, die ihre Sommerferien auf dem Land in ihren komfortabel ausgestatteten Ferienhäusern verbringen. Die Stützen der Gesellschaft. Woher die Verzweiflung? Wie kam es, dass das sorgenfreie Leben in idyllischer Natur bei anregenden Gesprächen und gutem Essen, das man sich doch immer herbeigewünscht hat, so verdüstert? Sie reden und reden, amüsieren sich, flirten miteinander, streiten sich, lamentieren – und fühlen sich doch leer, biografielos, irgendwie in einer Blase und von der Realität abgetrennt. Diese bricht herein, als zwei Arbeiter auf der Baustelle von Ingenieur Suslow tödlich verunglücken. Doch anstatt sich zu besinnen, bricht unter den sommerlichen Fassaden ein Sturm los, der alle gut verborgenen Abgründe und Hassgefühle, Sehnsüchte und Ängste zu Tage befördert.

Maxim Gorki schrieb Sommergäste 1904, am Vorabend der Russischen Revolution. Er zeichnet darin das Bild einer bequem gewordenen Gesellschaft, die sich ihrer selbst nicht mehr sicher ist und in der es ruhelos rumort. Eine Zeitenwende wirft ihre Schatten voraus auf diese Sommergäste, auf ihre Resignation, auf ihre Sorgen, auf ihre Suche.
Besetzung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Dramaturgie
Licht
Brigitta Hüttmann
Pressestimmen