Zur Person
Vero Miller studierte Gesang (Bachelor of Arts) bei Prof. Hanno Müller-Brachmann an der Musikhochschule Karlsruhe sowie an der Theaterakademie August Everding in München im Masterstudiengang Musiktheater/Operngesang in der Gesangsklasse von KS Prof. Christiane Iven und setzte ihre Ausbildung mit dem Masterstudiengang Konzert an der Hochschule für Musik und Theater München fort. Zudem besuchte sie Meisterkurse, u. a. bei Brigitte Fassbaender, Cheryl Studer, Julia Várady, Wolfgang Rihm, Heinz Holliger und Klesie Kelly. Sie ist Stipendiatin der Stiftung »Yehudi Menuhin – Live Music Now« und des Deutschen Bühnenvereins (2016) und wurde gefördert von der Walter Kaminsky-Stiftung sowie der Anja-Fichte-Stiftung. Bei internationalen Wettbewerben wurde die junge Mezzosopranistin mehrfach ausgezeichnet. So erhielt sie den Mozart-Preis beim 56. Concurso international de canto Tenor Viñas in Barcelona (2019), den Förderpreis beim Richard-Strauss-Wettbewerb in München (2018), den Spezial-Preis beim Wiener International Music Competition (2019) sowie beim Berliner International Music Competition (2018). Überdies war sie Semi-Finalistin beim Queen Elisabeth Competition in Brüssel (2018) und Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang (2018).
Nach mehreren Hochschulproduktionen im Prinzregententheater München führten sie erste Engagements u. a. als Dorabella (Così fan tutte) an das Theater Koblenz und das Theater Detmold, als Bradamante (Alcina) an die Kammeroper Schloss Rheinsberg, als Hänsel (Hänsel und Gretel) zur Jungen Oper Schloss Weikersheim, als Annio (La clemenza di Tito) an das Staatstheater Mainz sowie als Küchenjunge (Rusalka) an die Oper Leipzig und die Oper Köln. Am Stadttheater Gießen war sie zudem als Preziosilla in der konzertanten Aufführung von Verdis La forza del destino wie auch als Amalia in Giordanos Mala vita zu erleben.
Sie konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem WDR Funkhausorchester, dem Bundesjugendorchester, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Accademia di Monaco, dem Jewish Chamber Orchestra Munich, dem Orchester des Staatstheaters Braunschweig und dem Münchner Rundfunkorchester. Neben den Engagements in Oper und Konzert widmet sie sich einem umfangreichen Lied-Repertoire.
Ab der Spielzeit 2019–20 ist sie Mitglied des Ensembles am Staatstheater Kassel und wird hier als 2. Norn und Wellgunde in Götterdämmerung, 3. Elfe in Rusalka sowie als Ratte in der Uraufführung von Elena Kats-Chernins Kinderoper Der Wind in den Weiden zu erleben sein. Zudem singt sie in der Wiederaufnahme von Hänsel und Gretel die Titelpartie des Hänsel.

Aktuelle Produktionen
Dritter Tag

Götterdämmerung

von Richard Wagner

Resonanzboden [144]

Neue Mitglieder des Musiktheaterensembles stellen sich vor
Theaterfest 2019

Preludio – Vorspiel

Opernkonzert
Engelbert Humperdinck