Medea

von Euripides
PREMIERE 20. März 2020
Mi 18 Mär

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Premiere
Fr 20 Mär

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Fr 27 Mär

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 28 Mär

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 04 Apr

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 05 Apr

18:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Fr 17 Apr

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 22 Apr

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 29 Apr

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Do 30 Apr

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 10 Mai

18:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Inhalt
Die Kolcher, aus Ägypten stammend und von dunkler Hautfarbe, siedelten südlich des Kaukasus an der Ostküste des Schwarzen Meers. Ihr König Aietes soll einen Garten mit Heil- und Giftpflanzen besessen haben und auch sonst der Zauberkünste mächtig gewesen sein. Seine Tochter Medea verriet ihn aber ungeachtet seiner Macht. Sie hatte sich in Jason verliebt, der nach Kolchis gekommen war, um das berühmte Goldene Vlies zu rauben. Die Flucht mit der Beute gelingt dank der schnellen »Argo«, Jason bringt Medea in seine Heimat Korinth und heiratet sie. Als Euripides 431 v. Chr. seine Version der Argonautensage schreibt, beginnt er in dem Augenblick, da Kreon, König von Korinth, Medea und ihre zwei kleinen Kinder in die Verbannung schicken will – Jason hatte sich in Kreons Tochter Glauke verliebt. Vielleicht erscheint die zauberkundige Fremde den Griechen in dieser Situation als Gefahr? Jason sucht Medea seine Heirat mit der Königstochter als Aufstiegsmöglichkeit für ihre Kinder darzustellen. Zum Schein geht sie, die Geflohene und Heimatlose, darauf ein und lässt sich heimlich vom König von Athen Asyl versprechen. Dann schreitet sie zur Tat. Und ihre Rache fällt maßlos aus.

Unzählige weitere Bearbeitungen des Stoffes sind inzwischen entstanden und alle entzünden ihre Phantasie an der Frage: Wie kann eine Frau ihre eigenen Kinder töten? Was gibt es Dunkles in uns Menschen, welcher Ort unseres Inneren beherbergt solche Grausamkeit? Dabei bleibt die Ironie der Geschichte, dass Euripides mutmaßlich gerade diese Ungeheuerlichkeit dem alten Mythos hinzugefügt hat. Vorversionen berichteten nämlich, dass Medea zwar die Königstochter vergiftet habe, die beiden Kinder dann aber vom griechischen Mob zur Vergeltung gesteinigt wurden.
Besetzung
Inszenierung
Bühne
Benjamin Schönecker
Kostüme
N. N
Musik
Dramaturgie
Licht
Brigitta Hüttmann
Pressestimmen