Henrike Bromber

Bühnen- und Kostümbildnerin
Zur Person
Die gebürtige Frankfurterin war nach dem Abitur und der Ausbildung zur Damenschneidermeisterin an den Städtischen Bühnen Frankfurt als Kostümassistentin und Kostümbildnerin tätig. Anschließend absolvierte sie in Hamburg das Studium zur Gewandmeisterin und übernahm währenddessen Kostümausstattungen in Frankfurt und Hamburg.

Von 1994 bis 1998 war sie am Theater Vorpommern als Kostümdirektorin und Ausstatterin für viele, zumeist zeitgenössische Opern tätig. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin und übernahm regelmäßig Gesamtausstattungen für das Schauspiel Frankfurt am Main. Sie entwarf Kostümbilder für Opernhäuser im In-und Ausland unter anderem an der Staatsoper Hamburg, der Semperoper Dresden, dem Aalto Theater Essen, der Opera de Nantes und der Nikikai Opera Tokio. Für die Kostüme zu Alice in Wonderland, Die lustige Witwe und Giulio Cesare in Egitto an der Hamburgischen Staatsoper nominierte die Zeitschrift »Opernwelt« sie jeweils zur Kostümbildnerin des Jahres. Am Staatstheater Kassel gestaltete Henrike Bromber in der Spielzeit 2011–12 die Kostüme für die Komödie Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn sowie für Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke (2012–13) und für Macbeth (2013–14), alle in der Regie von Markus Dietz.
Ihr Debut in Kassel gab sie bereits im Jahr 1999 als Kostümbildnerin von Verdis Maskenball. 2014–15 entwarf sie die Kostüme für Turandot. In der Spielzeit 2016–17 zeichnete sie für das Kostümbild von Richard Strauss' Elektra verantwortlich.
In der letzten Spielzeit gestaltete Henrike Bromber die Kostüme von Jenufa und verantwortet in der Spielzeit 2018–19 das Kostümbild von Das Rheingold und Die Walküre.
Aktuelle Produktionen
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