/

2. Sinfoniekonzert

Werke von Brahms und Schönberg
19. Oktober 2020, 17 Uhr und 20 Uhr

Programm
Arnold Schönberg Verklärte Nacht op. 4 für Streichorchester
Johannes Brahms Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16

»Er faßt sie um die starken Hüften, ihr Atem mischt sich in den Lüften, zwei Menschen gehn durch hohe, helle Nacht«, so lässt der Dichter Richard Dehmel sein Gedicht »Verklärte Nacht« ausklingen. 1899 beginnt der Mittzwanziger Arnold Schönberg mit der Vertonung des Dehmelʼschen Gedichtes zu einem Streichsextett. Das in der tonalen Schaffensphase entstandene Werk ist stark von Richard Wagner und Johannes Brahms beeinflusst. Der Komponist arbeitete das ursprüngliche Sextett Jahre später zu einer Sinfonischen Dichtung für Streichorchester um.
Brahms komponierte in seiner Detmolder Zeit zwei Serenaden für Orchester. Beide Werke stehen in der Tradition der Serenaden der Wiener Klassik, mit der sich der junge Komponist und Pianist in dieser Zeit stark beschäftigte. Durch den vollkommenen Verzicht auf Violinen erreicht er in seiner A-Dur-Serenade einen sehr dunklen und weichen Klang.
Als Gast debütiert der junge spanische Dirigent Antonio Méndez am Pult des Staatsorchesters.
Besetzung
Musikalische Leitung