Hermann Feuchter

Bühnenbildner
Zur Person
Hermann Feuchter studierte Bühnenbild und Kostümentwurf am Mozarteum in Salzburg. Nach Assistenzen an verschiedenen Theatern ist er seit 1983 als freischaffender Bühnenbildner tätig. Er schuf Bühnenbilder u. a. für die Opernhäuser in Tokio, Nancy, Zürich, Basel, Nürnberg, Bonn, Brüssel, Gelsenkirchen und Straßburg, für die Oper Frankfurt, die Staatsopern Hamburg, München, Berlin und Stuttgart sowie für die Salzburger Festspiele. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseur*innen Helen Malkowsky, Elisabeth Stöppler und Roman Hovenbitzer.
Zu seinen letzten Arbeiten zählen unter anderem Norma, Don Carlo und Al gran sole carico d’amore am Staatstheater Mainz, Der goldene Drache an der Oper Frankfurt, Lulu am Nationaltheater Weimar, Pique Dame an der Oper Chemnitz, Was ihr wollt an der Staatsoper Hannover, Otello und Les contes d’Hoffmann am Anhaltinischen Theater Dessau, Tosca am Theater Hagen und Impresario Dotcom bei den Bregenzer Festspielen. Neben seiner Theaterarbeit ist er auch als Maler tätig. Ausstellungen seiner Werke waren in Wien und Frankfurt am Main zu sehen.
Am Staatstheater Kassel zeichnet er in der Spielzeit 2020–21 für das Bühnenbild zu L’ultimo Sogno – Der letzte Traum / Annäherung an La Traviata von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi verantwortlich.
Aktuelle Produktionen

L'ultimo sogno – Der letzte Traum

Annäherung an La Traviata
von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi | Text: Francesco Maria Piave nach Die Kameliendame von Alexandre Dumas