Zur Person
Nach seinem Studium in Rom bei Paola Leolini wurde der in Viterbo (Italien) geborene Antonio Poli 2010 mit dem 1. Preis und Publikumspreis beim 29. Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerb in Wien ausgezeichnet. Im gleichen Jahr nahm er am Young Singer’s Project der Salzburger Festspiele teil. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Alfredo in La Traviata (Tokyo, Venedig, Verona, Rom, Deutsche Oper Berlin), Nemorino in L'elisir d'amore (Madrid, Berlin, Graz, Bologna, Rom, Brüssel), Rinuccio in Gianni Schicchi (Rom), Fenton in Falstaff (Bayerische Staatsoper, Mailand, Neapel, Glyndebourne Festival), Don Ottavio in Don Giovanni (Chicago, Royal Opera House Covent Garden, Venedig, Verona, Hamburg, Graz), Cassio in Otello (Chicago, London), Conte in Mercadantes I Due Figaro (Salzburg, Ravenna Festival, Madrid), Ismaele in Nabucco (Rom) und Macduff in Macbeth (Rom, Salzburg). Konzertengagements führten ihn zu Festivals wie Schleswig-Holstein, Rheingau, Luzern sowie nach Chicago, Toronto, Tokyo, Rom, Parma, Venedig, Zürich, Wien, Hamburg und Berlin. Antonio Poli sang das Verdi-Requiem an der Oper Neapel und im Konzerthaus Berlin. Er arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Harding, Mark Elder, Sir Andrew Davis, Bertrand de Billy, Nicola Luisotti, Ivor Bolten, Antonio Pappano, Riccardo Muti und Jesus Lopez Cobos. An der Oper Leipzig gab er 2016 sein Rollendebüt als Edgardo in Lucia di Lammermoor. In selbiger Partie ist er in der Saison 2018/19 an der Oper Graz zu erleben, nachdem er hier bereits Nemorino und Don Ottavio verkörperte. Im Jahr 2019 wird er u.a. die Titelrolle in La clemenza di Tito in Florenz singen und erneut als Alfredo in La Traviata im Teatro San Carlo Neapel gastieren.