Nicole Chevalier

Sopranistin (Gast)
Zur Person
Nicole Chevalier studierte an der Indiana University (USA) Musik und Gesang bei Virginia Zeani, außerdem Schauspiel und Literaturgeschichte. Sie schloss mit Diplom an der Indiana University ab und setzte ihr Gesangsstudium bei Trish McCaffrey an der Juilliard School in New York City fort. In dieser Zeit gastierte sie an der New York City Opera in der Titelpartie von Carlisle Floyds Oper Susannah. Ihr erstes Festengagement hatte sie von 2003 bis 2007 am Theater Freiburg, wo sie insbesondere mit der Titelrolle in Donizettis Lucia di Lammermoor einen sensationellen Erfolg hatte. Für die Partie der Lucia wurde sie 2005 in der Zeitschrift »Opernwelt« mehrfach als beste Nachwuchssängerin und als beste Sängerin nominiert. Von 2007 bis 2009 gehörte Nicole Chevalier zum festen Ensemble am Staatstheater Kassel, wo sie als Antonia und Giulietta in Hoffmanns Erzählungen, als Alice Ford in Falstaff, Donna Elvira in Don Giovanni , Iole in Händels Oratorium Hercules, Blanche in Dialogues des Carmélites und wiederum als Lucia zu erleben war. Für die Partie der Lucia di Lammermoor am Staatstheater Kassel wurde sie 2009 in der Zeitschrift »Opernwelt« erneut als beste Sängerin nominiert. Sie trat darüber hinaus auch häufig als Konzertsängerin auf, u.a. bei den Bregenzer Festspielen 2007 mit den Wiener Symphonikern unter Kirill Petrenko in Brittens Spring Symphony, mit dem Freiburger Orchester unter Gabriel Feltz in Szymanowskis Lieder der Märchenprinzessin und mit den Staatsorchester Kassel unter Patrik Ringborg in 2009 in Debussys La damoiselle elue und in 2010 in Arthur Honeggers Le roi David. 2012 sang sie mit den Münchner Symphonikern Verdis Messa da Requiem unter Roberto Abbado und 2014 sang Benjamin Brittens War Requiem im Konzerthaus Berlin.

Von 2009 bis 2012 war Nicole Chevalier festengagiert an der Staatsoper Hannover und dort zu hören u. a. als Micaëla in Carmen, die Contessa di Folleville in Il viaggio a Reims, Gilda in Rigoletto, Konstanze in Mozarts Entführung aus dem Serail, Marie in Donizettis La fille du régiment, Marguérite in Gounods Faust. Besonders gefeiert wurde sie für ihre Darstellung der Violetta Valery in Verdis La Traviata (Regie: Benedikt von Peter). Ende 2010 feierte sie ihr Wiener Debüt als Konstanze an der Volksoper Wien. Danach debütierte sie 2012 an der Staatsoper Hamburg mit Standing Ovations in der Rolle der Lucia di Lammermoor und in 2013 an der Staatsoper Stuttgart wiederum als Violetta Valery in La Traviata. 2015 sang sie erstmals an der Vlaamse Oper Antwerpen in der Rolle der Eudoxie in Halevys La Juive (Regie: Peter Konwitschny) und in 2016 als Elettra in Mozarts Idomeneo. Von 2012/13 bis Ende der Spielzeit 2016/17 war sie festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin. Dort war sie u. a. zu hören als: Helena in Offenbachs Schöne Helena, Télaïre in Rameaus Castor et Pollux, Gilda in Verdis Rigoletto, Pamina in Mozarts Zauberflöte (alle unter der Regie von Barrie Kosky), Donna Elvira in Mozarts Don Govanni, und Fiordiligi in Mozarts Cosi fan tutte (Regie: Alvis Hermanis), Rosina in Kirill Serebrennikovs Il barbiere di Siviglia.2016 gewann sie den deutschen Theaterpreis »Faust« für ihre überragende Interpretation der Frauenrollen in Offenbach’s Les contes d’Hoffmann.Nicole Chevalier arbeitete mit zahlreichen renommierten Dirigenten zusammen, wie Roberto Abbado, Kirill Petrenko, Steven Sloane, Patrik Ringborg, Howard Arman, Marco Boemi, Wolfgang Bozic, Gregor Bühl, Evan Christ, Marco Comin, Alexander Drcarm Gottfried von der Goltz, Karen Kamensek Imré Pallo, Ivan Repusic.
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Uraufführung

Ares

Tanztheater: Ein Stück von Johannes Wieland