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»Erst einen Papageno, dann eine Papagena...«

Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts großen Wiener Opern
14. und 20. Juni 2020 / 5. Juli 2020

»Auf Flügeln des Gesanges« – Opernbühne Live 5. Juni bis 5. Juli 2020
Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard Strauss – sie schrieben das Kunstlied im 19. Jahrhundert, von Franz Schubert, Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy kommend, auf je eigene Weise weiter und blieben dennoch dem romantischen Ton verpflichtet: Immer spricht ihre Musik davon, was den Menschen im Innersten bewegt, es klingt von unaussprechlichem Sehnen, tönt vom Aufruhr der Leidenschaften oder ruft von der Begeisterung des Herzens.  Ihre Poesie des Gesangs interpretieren Solist*innen des Opernensembles gemeinsam mit den Pianist*innen des Hauses und Musiker*innen des Staatsorchesters Kassel. Gemeinsam entführen wir Sie im Opernhaus mit vier fein abgestimmten Programmen, in dem auch Mozarts bekannteste Opernarien ihren Platz finden, bis zum Ende dieser Spielzeit in die leidenschaftliche Welt dieses künstlerischen Ausdrucks.


IV.
»Erst einen Papageno, dann eine Papagena...« 
Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts großen Wiener Opern
Wien in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – es war die Stadt des aufgeklärten Josephinismus und vor allem die Stadt der Musik. Wer etwas auf dem musikalischen Terrain werden wollte, kam an Wien nicht vorbei. Das wusste auch Wolfgang Amadeus Mozart, als er 1781 seine Heimatstadt Salzburg verließ, um in Wien für Furore zu sorgen. Endlich konnte er sich, befreit von der väterlichen Kontrolle und den erzbischöflichen Fesseln, entfalten und zu dem Genie werden, das man schon lange in ihm erahnte. Auch seine großen Opern schuf Mozart in der ihm günstigen Wiener Atmosphäre: Von IDOMENEO und DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL über LE NOZZE DI FIGARO und COSÌ FAN TUTTE bis hin zur ZAUBERFLÖTE. Viele Arien aus diesen Opern sind bis heute unsterblich und gewinnen am Klavier noch einmal eine ganz neue Lebendigkeit.
PRESSESTIMMEN
hr2-kultur Frühkritik, Andreas Wicke
Es ist interessant, diese Stimmen, die ja größtenteils aus dem Musiktheater bekannt sind, in isolierter, reduzierter Form zu hören (...) Ich möchte mich gar nicht für die schönste Stimme entscheiden müssen. Überzeugend fand ich einfach die Vielfalt, unbedingt hingehen!
HNA, Susanna Weber
Das famose Ensemble katapultierte mit Arien aus den Wiener Opern und Singspielen geradewegs in den Mozart-Himmel. Grandios Elizabeth Bailey mit Konstanzes Arie »Traurigkeit ward mir zum Lose« - zugleich samtig und klar im Ton, zeigte sie bestechenden Mozart-Gesang
HNA online
16. Juni 2020