Zur Person
Bruno Klimek, geboren in Stuttgart, sammelte erste Theatererfahrungen am Tübinger Zimmertheater. Seit 1982 entstanden zahlreiche Schauspielinszenierungen unter anderem in Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, Mannheim, München und Nürnberg. Von 1996 bis 2000 war er als Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim engagiert.
Am Staatstheater Darmstadt entstanden mit Smetanas Verkaufter Braut und Mozarts Così fan tutte Mitte der 1990er Jahre seine ersten Operninszenierungen. Weitere Regiearbeiten im Musiktheater – zum Teil mit eigenen Bühnenbildern – kamen unter anderem am Theater Aachen (Street Scene), an der Oper Dortmund (Die Zauberflöte), am Stadttheater Gießen (Tommaso Traettas Antigona, Madama Butterfly, Nino Rotas Il capello di paglia di Firenze, Carmen), am Staatstheater Nürnberg (Lady Macbeth von Mzensk, Jenufa, La forza del destino, Alceste), am Tiroler Landestheater Innsbruck (Jenufa, Adriana Lecouvreur), am Nationaltheater Belgrad (Salome) und an der Wiener Volksoper (Così fan tutte) heraus.
Für die Regionale 2004 im Bagno bei Steinfurt setzte er Alban Bergs Wozzeck als Uraufführung der Fassung für Kammerorchester und Soli von Eberhard Kloke in Szene. Weitere Arbeiten entstanden an den Staatstheatern Oldenburg und Braunschweig, am Nationaltheater Weimar sowie an den Theatern Koblenz, Krefeld und Bielefeld. Zuletzt inszenierte er Verdis Attila in Kaiserslautern und Eine Nacht in Venedig am Aalto Musiktheater Essen.
Neben seiner Theatertätigkeit ist er als Autor, Bildender Künstler und Hochschullehrer tätig. Zu seinen Publikationen zählen Hörspiele (unter anderem für die Kurzkrimireihe Schreckmümpfeli) sowie verschiedene Theatertexte, Übersetzungen (unter anderem Euripides’ Die Troerinnen) und Essays. Ausstellungen von Grafiken und Fotoarbeiten waren in Bad Dürkheim, Bielefeld, Dortmund, Nürnberg und Wien zu sehen. Lehrtätigkeiten führten ihn an die Musikhochschulen in Karlsruhe und Düsseldorf. Seit 2006 ist er Professor für Szenische Ausbildung / Gesang / Musiktheater und seit 2011 Dekan des Fachbereichs Darstellende Künste an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Am Staatstheater Kassel ist er in der Spielzeit 2020–21 erstmals zu Gast als Regisseur von L’ultimo Sogno – Der letzte Traum / Annäherung an La Traviata von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi. 
Aktuelle Produktionen

L'ultimo sogno – Der letzte Traum

Annäherung an La Traviata
von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi | Text: Francesco Maria Piave nach Die Kameliendame von Alexandre Dumas