Zur Person
Die russische Sopranistin Vlada Borovko studierte zunächst Fremdsprachen an der Universität von Nischni Nowgorod bevor sie sich am Musikkonservatorium ihrer Heimatstadt Kasan einschrieb. Nachdem sie bei verschiedenen internationalen Gesangswettbewerben, unter anderem in Budapest, nachhaltig auf sich aufmerksam machen konnte, wurde sie im »Jette Parker Young Artists Programme« an der Royal Opera Covent Garden in London aufgenommen. Nach ersten kleineren Rollen debütierte sie hier 2016 mit überwältigendem Erfolg als Violetta (La Traviata) sowie im Jahr darauf als Musetta (La Bohème). In beiden Partien war sie auch 2020 in London zu erleben. Für ihre Interpretation der Ermione in Händels Oreste in der Londoner Wilton’s Music Hall – eine Produktion des Royal Opera House – wurde sie von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert.     
Seitdem zählt sie international zu den gefragtesten Sopranistinnen der jüngeren Generation. Gastengagements führten sie unter anderem auch als Violetta an die Oper Köln, als Mimì (La Bohème) an die Staatsoper Stuttgart, als Adalgisa (Norma) nach Santiago di Chile, als Clotilde (Norma) an die Bayerische Staatsoper München, als Mademoiselle Jouvenot (Adriana Lecouvreur) an die Deutsche Oper Berlin sowie als Leonore (Il Trovatore) und Marguerite (Faust) an die Opéra de Baugé. Beim Grange Festival in Northington übernahm sie den Sopran-Part in Verdis Requiem.   
Am Staatstheater Kassel wird sie erstmals in der Spielzeit 2020–21 als Violetta Valéry (L’ultimo Sogno – Der letzte Traum / Annäherung an La Traviata von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi) zu hören sein.
Aktuelle Produktionen

L'ultimo sogno – Der letzte Traum

Annäherung an La Traviata
von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi | Text: Francesco Maria Piave nach Die Kameliendame von Alexandre Dumas