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Eine Produktion von Flinn Works und Asedeva

Flinn Works: Fear & Fever

in Kooperation mit den Sophiensaelen und in Koproduktion mit dem Theater Tuchlaube Aarau
11. November 2019

Trailer
Inhalt
»Ich bin mir sicher, dass wir Malaria ausrotten können.« verkündet Bill Gates. Seine Mission ist so alt wie der Kolonialismus, aber noch immer sterben jährlich bis zu einer Million Menschen an den Folgen eines Mückenstichs. Inspiriert von Diskussionen über Krankheit, Glauben und Medizin untersuchen Flinn Works (Berlin) und Asedeva (Dar es Salaam) die ungleiche Welt der Krankheit Malaria in einem Theatre-Science-Lab. Hinter der trügerischen Sicherheit des Moskitonetzes oszilliert Fear&Fever zwischen fiktivem TED Talk, schweißgetränkter Choreographie und klinischer Studie. Begleitet von akustischen Moskitostürmen prallen Heilmethoden und Weltsichten aufeinander: Würden Sie eher das neueste Medikament eines Schweizer Pharmagiganten oder den chinesischen Tee mit demselben Wirkstoff zu sich nehmen? Favorisieren Sie die moskitoabweisende Sandale, einen guten alten Gin Tonic oder würden Sie Malaria lieber gleich mit genmanipulierten Mücken auslöschen? Zwei Performer navigieren durch die Ökonomien von Wissenschaft und WHO und kommentieren das Jahrtausendrennen zwischen Malariaerreger, Mensch und Moskito. Ist das Ende in Sicht, wie Bill Gates es für 2040 verspricht, oder werden wir auch in Europa wieder lernen müssen mit Malaria zu leben?


Von und mit: Isack Peter Abeneko & Konradin Kunze
Regie: Sophia Stepf
Bühne, Ausstattung & Kostüm: Léa Dietrich
Video Design: Jürgen Salzmann
Sound Design: Andi Otto
Beratung: Caroline Meier zu Biesen
Assistenz: Alice Harrison
Hospitanz: Eric Ndikumana
Kompaniemanagement: Helena Tsiflidis

Im Anschluss an die Vorstellungen finden Publikumsgespräche mit Beteiligten der Produktion statt.
Förderer und Kooperationspartner
Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung, der Gerhard Fieseler Stiftung, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Kulturamt der Stadt Kassel und dem Goethe-Institut Tanzania. In Kooperation mit Museum am Rothenbaum & LICHTHOF Theater Hamburg, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der FU Berlin, Goethe-Institut Tanzania, Nafasi Art Space/Dar es Salaam, Ibuka Dance Foundation Arusha, TaSUBa Bagamoyo.