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Idomeneo, Re di Creta

Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
PREMIERE 7. Dezember 2019
Dauer 3 Stunden, eine Pause nach dem 2. Akt
Di 28 Jan

Idomeneo gerät nach seinem kriegerischen Sieg über Troja auf dem Weg zurück in die Heimat in einen schweren Sturm. In Todesangst schwört er für die Rettung aus Seenot die Opferung des ersten Menschen, der ihm an Land begegne. Doch es ist der eigene Sohn.
∆ MUSIKALISCHE LEITUNG Jörg Halubek  ∆ INSZENIERUNG Lorenzo Fioroni
19:00 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Fr 31 Jan

Idomeneo gerät nach seinem kriegerischen Sieg über Troja auf dem Weg zurück in die Heimat in einen schweren Sturm. In Todesangst schwört er für die Rettung aus Seenot die Opferung des ersten Menschen, der ihm an Land begegne. Doch es ist der eigene Sohn.
∆ MUSIKALISCHE LEITUNG Jörg Halubek  ∆ INSZENIERUNG Lorenzo Fioroni
19:00 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 05 Feb

Idomeneo gerät nach seinem kriegerischen Sieg über Troja auf dem Weg zurück in die Heimat in einen schweren Sturm. In Todesangst schwört er für die Rettung aus Seenot die Opferung des ersten Menschen, der ihm an Land begegne. Doch es ist der eigene Sohn.
∆ MUSIKALISCHE LEITUNG Jörg Halubek  ∆ INSZENIERUNG Lorenzo Fioroni
19:00 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Letztmals und als Theatertag
Sa 15 Feb

Idomeneo gerät nach seinem kriegerischen Sieg über Troja auf dem Weg zurück in die Heimat in einen schweren Sturm. In Todesangst schwört er für die Rettung aus Seenot die Opferung des ersten Menschen, der ihm an Land begegne. Doch es ist der eigene Sohn.
∆ MUSIKALISCHE LEITUNG Jörg Halubek  ∆ INSZENIERUNG Lorenzo Fioroni
19:00 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Inhalt
Der Titel verweist auf eine erhabene Herrscherpersönlichkeit der Geschichte: Idomeneo, kretischer König zur Zeit des trojanischen Krieges. Mozart selbst hielt Idomeneo für eine seiner besten Opern, er stellt darin die Mächtigen in Frage und eröffnet mit einer packenden Ouvertüre die tragische wie schicksalhafte Geschichte: Idomeneo hat nach jahrelangem Krieg mit den Griechen zusammen Troja in die Knie gezwungen. Unterpfand seines Sieges sind trojanische Gefangene. 
In diesem Spiel um Liebe, Herrschaft und Politik wird die Vergangenheit mit der Gegenwart verrechnet, geraten Passion und Gerechtigkeit zu Sinnbildern einer Zukunftsutopie. Mozart lässt sich hiermit 1780/81 auf ein dramatisches Experiment ein, bei dem er mit dem störrischen Textdichter Varesco in einen zermürbenden Streit nicht nur um Worte, sondern buchstäblich um Silben ringen muss. Letztlich bedeutet diese Auseinandersetzung, dass es seine erste Oper wird, für die er die Gesamtverantwortung trägt. Mozart erschafft mit ihr ein dramatisches Geflecht unterschiedlicher Liebesinteressen und Machtansprüche, so schlagen die Gefühle Wellen und Wogen. Er komponiert den Katastrophenton, die Wirrnis, die Richtungslosigkeit der von Schrecken erfassten Volksmasse. Und über all dem schwebt ein grausamer Fluch der Götter: Idomeneo verspricht für seine Rettung aus Seenot die Opferung des ersten Menschen, der ihm begegnet. Es ist sein eigener Sohn.
Pressestimmen
Die Deutsche Bühne online, Detlef Brandenbug
Die Inszenierung gibt den Zuschauern das Exempel einer vollkommen depravierten Herrscherkaste: auf regietechnisch brillante und interpretatorisch intelligente Weise, aber auf Kosten des Werks und der Musik.
Die Deutsche Bühne online
15. Dezember 2019
HNA, Werner Fritsch
»Schrecken ohne Ende«

Eindrückliche, auch verstörende Bilder einer Schreckenswelt, die musikalisch intensiv realisiert wird.
Mehr lesen auf HNA online
9. Dezember 2019
hr2-kultur, Dr. Astrid Gubin
Am Schluss bekommt die musikalische Seite sehr viel Applaus, und die Regie wird mit Buh-Stürmen überschüttet.
hr2-Audio
9. Dezember 2019
Novelletten – Newsletter der Göttinger Kammermusikgesellschaft, Michael Schäfer
Regisseur Lorenzo Fioroni (...) hat nichts übrig für ein »lieto fine«. Er führt den »ldomeneo« mit gnadenloser Konsequenz in ein blutiges Ende. (...) Für mich gab es zwar auch einige Irritationen,
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10. Dezember 2019
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Novelletten – Newsletter der Göttinger Kammermusikgesellschaft  10. Dezember 2019

Idomeneo in Kassel

Regisseur Lorenzo Fioroni (...) hat nichts übrig für ein »lieto fine«. Er führt den »ldomeneo« mit gnadenloser Konsequenz in ein blutiges Ende. (...) Für mich gab es zwar auch einige Irritationen,
aber die Grundidee (...) hat mich aus mehreren Gründen überzeugt. Denn das Libretto ist in der Tat gespickt mit Schrecken und Angst. (...) Und Mozarts Musik wartet an vielen, vielen Stellen mit jener Abgründigkeit, jenem Furor auf, der uns in seinen späteren Bühnenwerken so fasziniert (...) Wenn man diese Abgründe einmal nicht in einem heiteren Ende zukleistert, sondern weiter klaffen lässt, hat das eine nachvollziehbare Konsequenz. (...)
Dirigent Jörg Halubek arbeitet die Ecken und Kanten der Mozartschen Musik präzise heraus, ihre Wucht und Dramatik, ihr düsteres Feuer. Er zeigte dabei überzeugend auf, wie dicht Mozarts Musik noch der barocken Tradition benachbart ist, sich aber zugleich schon sehr weit von ihr entfernt hat (...)
Michael Schäfer