Petra Schiller

Dramaturgin Schauspiel
Zur Person
Petra Schiller wurde in Augsburg geboren und war dort bereits während ihrer Schulzeit und ihres Studiums als Hospitantin und Assistentin tätig.

Während ihres Studiums der Theaterwissenschaft, Neueren deutschen Literatur und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München hospitierte sie u. a. in der Dramaturgie des Bayerischen Staatsschauspiels und inszenierte mit dem Jugendclub Wer hat Angst vor Oliver Twist? am Theater Augsburg.Von 2009–2014 war sie als Regieassistentin am Staatstheater Kassel tätig. Ihre erste Inszenierung norway.today (2011/12/13) war zum Kaltstart Festival nach Hamburg und zur Woche junger Schauspieler nach Bensheim eingeladen. In der Spielzeit 2012/13 führte sie Regie bei dem Jugendstück Türkisch Gold im tif. 2014 wechselte Petra Schiller in den Bereich Dramaturgie und arbeitete in der Spielzeit 2014/15 als Dramaturgin am Schlosstheater Celle (u. a. mit Kai Ohrem, Jasper Brandis und Julia Wissert). 2015 kehrte sie nach Kassel zurück und arbeitete als Dramaturgieassistentin im Bereich Schauspiel und betreute die Bürgerbühnen-Produktion Wer wir sind (Regie: Joanna Praml) und Die Leiden des jungen Werther (Regie: Janis Knorr) als Dramaturgin.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Petra Schiller Schauspieldramaturgin am Staatstheater Kassel. 
Aktuelle Produktionen
Ein Joseph Beuys-Parcours durch Werk und Wald zu Kassel aus Anlass seines 99. Geburtstages
Annette Ramelsberger, Wiebke Ramm, Tanjev Schultz, Rainer Stadler

DER NSU-PROZESS. DIE PROTOKOLLE

Uraufführung 
Deutschsprachige Erstaufführung

The Aliens

Annie Baker
nach Heinrich von Kleist
Pressestimmen
German Daily News, Mario Graß
Dem Staatstheater Kassel und Regisseur Janis Knorr ist eine hochaktuelle, gleichsam bewegende, zermürbende und verstörende, in jedem Fall couragierte Stückentwicklung gelungen.
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14. September 2019
nachtkritik.de, Cornelia Fiedler
[Der Theaterabend] wirkt in seiner überlegenen Aufgeklärtheit selbstgerecht – und spiegelt doch zugleich treffsicher die eigene selbstgerechte Haltung als informierte Zuschauerin. Er erzählt nichts Neues – und insistiert dennoch völlig zurecht auf der Frage, wo der Aufschrei damals geblieben ist.
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13. September 2019
HNA, Bettina Fraschke
Wir können als Theater Probleme nicht lösen, aber hoffentlich in einer Weise aufzeigen, dass Zuschauer das Gefühl bekommen, ich kann da irgendwo andocken – und schließlich landen sie dann vielleicht bei einer Selbstbefragung.
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11. September 2019