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Räuber.Schuldenreich
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Schauspiel Frankfurt

Räuber. Schuldenreich

von Ewald Palmetshofer
Frankfurter Fassung von Räuber. Schuldengenital

Inhalt
Franz und Karl sind Brüder, und sie wollen Geld. Das Geld der Eltern, Otto und Linde, die jedoch auch nichts mehr herzugeben haben und ängstlich die Ankunft der gefürchteten Söhne erwarten. Sie wollen nur ihr Erbe, was ihnen zusteht; aber das kann es nicht geben, es wird nichts vererbt, nichts weitergegeben, weder materiell noch ideell, weder in dieser Familie noch bei den Nachbarn, die sich auch buchstäblich nichts schenken. Denn, und das wissen alle, es kann kein gutes Ende nehmen ... Ewald Palmetshofer, der Meister der beschädigten Figuren, erzählt mit lyrischer, gebrochener Sprache, bitterer Ironie und grimmigem Witz eine apokalyptische Geschichte des Spätkapitalismus, der Anti-Nachhaltigkeit, aus der es kein Entrinnen geben kann, für keine Generation, für niemanden. Eine Geschichte, die 2018 in der öffentlichen Diskussion zur Schuldenbremse, vor den Bankentürmen, sogar noch aktueller war als bei der Uraufführung 2012 in Wien.
»Das virtuose Spiel, dem es gelingt, sich vom Chargieren fern zu halten, bei fast allem eine eigenartige, präzise Untertreibung walten zu lassen, wird von Peter Schröder und Heidi Ecks furios angeführt. Ihnen beim Reden und beim Sex zuzuschauen, ist eine echte Freude.«

Frankfurter Rundschau
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Über den Regisseur
David Bösch
Regisseur
David Bösch studierte Regie in Zürich und begann 2004 seine künstlerische Laufbahn mit der Inszenierung von Romeo und Julia am Schauspielhaus Bochum, die ihn an viele große Häuser führte. Er arbeitet regelmäßig am Burgtheater Wien, Deutschen Theater Berlin, Züricher Schauspielhaus und am Residenztheater München. Für die Inszenierung von Viel Lärm um nichts am Thalia Theater Hamburg wurde Bösch mit dem Montblanc Young Directors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet. Inzwischen inszeniert er auch Opern an Häusern im In- und Ausland, u. a. an der Oper Frankfurt, wo zuletzt seine Produktion Il trovatore zu sehen war.
Schauspiel Frankfurt
Schauspiel Frankfurt
Das Schauspiel Frankfurt ist eine der beiden Sparten der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main. Die Städtischen Bühnen Frankfurt sind der größte kommunale Theaterbetrieb in Deutschland und beschäftigten im Jahr 2018 1116 feste Mitarbeiter. Anselm Weber ist seit der Spielzeit 2017/18 Intendant des Schauspiels. Das Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main-Region und bespielt vier Spiel­stätten.
Hessische Theatertage 2019
Hessens Theaterlandschaft zu Gast in Kassel: Erleben Sie zwischen dem 11. und dem 18. Mai 2019 Schauspiel, Tanz und Performances aus Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Marburg, Wiesbaden und natürlich Kassel. Alle Angebote gibt es zu besonders günstigen Preisen!

Eine Woche lang sind institutionelles Theater und die freie Theaterszene an einem Ort vereint und in ihrer Vielfalt im Schauspielhaus, im tif und an weiteren Orten erfahrbar.

Begleitet wird das umfangreiche Programm von Gesprächen, Lesungen, Konzerten und natürlich Partys. Genießen und feiern Sie mit uns! Und stimmen Sie für Ihr Lieblingstheaterstück im Rahmen des Publikumspreises ab.
Besetzung
Regie
David Bösch
Bühne
Falko Herold
Kostüme
Moana Stemberger
Dramaturgie
Konstantin Küspert
Otto, der alte Vater
Peter Schröder
Linde, die alte Mutter
Heidi Ecks
Edith, die Nachbarin im Rollstuhl
Anke Sevenich
Sepp, die Liebe der Nachbarin
Matthias Redlhammer
Franz
Isaak Dentler
Karl
Fridolin Sandmeyer
Petra, die Tochter der Nachbarin
Sarah Grunert