Thomaspeter Goergen

Dramaturg Schauspiel und Tanztheater
Zur Person
Thomaspeter Goergen absolvierte zunächst ein Studium der Rechtswissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik, ehe er zum Theater ging. Nach Engagements am Schauspiel Köln und der Freien Szene in NRW arbeitete er viele Jahre am Theater an der Ruhr bei Roberto Ciulli in der Regie und Dramaturgie. Unter anderem inszenierte er selber Stücke von Ionesco, Strindberg und Palmetshofer. Nach 2011 wandte er sich verstärkt der dramaturgischen und literarischen Arbeit zu; für Der Kaufmann von Venedig und sein Traum von Was Ihr wollt war er als Gastdramaturg bei uns tätig. Seit der Spielzeit 2013-14 ist er Schauspieldramaturg am Staatstheater Kassel. Er betreute in der Spielzeit 2013-2014 u. a. die britische Komödie Ab jetzt, das Musical Jekyll & Hyde, Die Frau von früher und Macbeth.

In dieser Zeit absolvierte er ein Diplom in Theater- und Musikmanagment an der Ludwig-Maximilian-Universität München. 

2014-15 hatte er die Dramaturgie inne bei Smokefall, Hochzeit bei den Cromagnons und Penthesilea. Ebenso war er in der Muscial-Sektion bei Sound of Music tätig, es folgten die dramaturgische Betreuung von Ein idealer Mann und Unterwerfung nach Houellebecq. Es folgten die Dramaturgie für u. a. Operette und Wie es euch gefällt (Regie: Philipp Rosendahl), Mutter Courage und ihre Kinder (Regie: Laura Linnenbaum), Odem und I am providence (Regie und Text: Wilke Weermann) sowie Mephisto in der Regie von Thomas Jonigk.
Er betreut außerdem die Uraufführung von Falk Richters Welcome to paradise lost, die deutschsprachige Erstaufführung von Rafael Spregelburds z. B. Philip Seymour Hoffman und die Stückentwicklung P(a)inocchio (Regie: Lily Sykes) dramaturgisch und zeichnet als Autor verantwortlich für Dorian, hinter den Spiegeln (Regie: Alexander Nerlich) und der Fassung für Die unendliche Geschichte (Regie: Philipp Rosendahl).
Aktuelle Produktionen
Tanztheater: ein Stück von Johannes Wieland
ALS HÖRSPIEL GEPLANT

P(a)inocchio (UA)

Stückentwicklung von Lily Sykes nach Carlo Collodi und Walt Disney
von Falk Richter. Inspiriert von »Die Konferenz der Vögel« von Farid ud-Din Attar
von Rafael Spregelburd in der deutschen Übersetzung von Klaus Laabs
von Thomas Jonigk nach Klaus Mann