Stephan Schäfer

Schauspieler
Zur Person
Stephan Schäfer wurde 1977 in Brandenburg an der Havel geboren. Er ist Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, 2002. Schon während des Studiums hatte er Gastengagements am Maxim Gorki Theater und am Berliner Ensemble. Nach ersten Engagements am LTT in Tübingen und dem Theater der Stadt Heidelberg war er seit 2007 festes Mitglied des Berliner Ensemble.
Er arbeitete u.a. mit den Regisseur*innen Robert Wilson, Claus Peymann, Manfred Karge, Hermann Beil, Alvis Hermanis, Anna Bergmann, Philip Tiedemann, Thomas Langhoff und Peter Stein zusammen.
Zu seinen wichtigsten Rollen zählen die Titelrolle in Woyzeck und Faust I, Angelo in Maß für Maß, Karl Moor in Die Räuber, den Erzähler in Effi Briest, Pozzo in Warten auf Godot (Regie: G. Tabori), Simon in Der kaukasische Kreidekreis, Himmlischst in Mein Kampf, Herr Weiss in Die Kannibalen, O`Casey in Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (Regie: H. Müller), Tessow in Die Rassen und John in Peter Pan (Regie: R. Wilson).
Weiterhin hatte er Gastengagements an der Volksbühne, den Salzburger Festspielen und an der Scala in Mailand.
Außerdem ist Stephan Schäfer als Schauspieldozent u.a. an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und der Universität der Künste in Berlin, an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover tätig.
Darüber hinaus arbeitet er auch für Kino und TV.

Am Staatstheater Kassel spielte er u.a. in Prinz Friedrich von Homburg in der Regie von Schirin Khodadadian und ist seit der Spielzeit 2017-18 als festes Mitglied im Ensemble tätig. Es folgten Arbeiten mit Eva Lange, Thomas Bockelmann, Thomas Jonigk, Philipp Rosendahl, Gutsav Rueb, Sebastian Schug und Wilke Weermann.
Aktuell ist er u.a. in z. B. Philip Seymour Hoffman, Mephisto und Pension Schöller zu erleben.
Aktuelle Produktionen
Als Hörspiel geplant

Marie Marne und das Tor zur Nacht

nach dem Roman von Christoph Werner | in einer Fassung von Ania Michaelis
in einer Fassung von Thomas Jonigk – frei nach dem Lustspiel von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs
von Rafael Spregelburd in der deutschen Übersetzung von Klaus Laabs
von Thomas Jonigk nach Klaus Mann