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Mein verwundetes Herz (UA)

nach dem gleichnamigen Buch von Martin Doerry
URAUFFÜHRUNG 23. Januar 2020
Dauer 1 Stunde, 45 Minuten, ohne Pause
Sa 25 Jan

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
20:15 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Besondere Einführung
Fr 31 Jan

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
20:15 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 08 Feb

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
20:15 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Fr 14 Feb

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
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Fr 21 Feb

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
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Sa 14 Mär

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
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Fr 03 Apr

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
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So 12 Apr

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
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Sa 18 Apr

Die jüdische Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann kurz in Kassel, wo sie im August 1943 verhaftet und ins Lager Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde. Die bis zu ihrem Tod in Auschwitz geschriebenen Briefe zwischen ihr und ihren vier auf sich alleine gestellten Kindern legen Zeugnis ab vom Alltag einer Familie angesichts ihrer gewaltsamen Zerstörung.
∆ INSZENIERUNG Thomas Bockelmann
20:15 — 22:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Inhalt
Die aus Köln stammende Ärztin Lilli Jahn lebte und praktizierte von 1926 bis 1943 in Immenhausen, dann in der Motzstraße in Kassel, wo sie im August 1943 wegen ihrer jüdischen Herkunft von der Gestapo verhaftet und ins Lager  Breitenau bei Guxhagen gebracht wurde.
2002, nach dem Tod ihres einen Sohnes Gerhard Jahn, Bundesjustizminister im Kabinett Willy Brandts, erschien eine kommentierte Sammlung von Briefen, die sich Lilli Jahn und ihre auf sich gestellten Kinder nach ihrer Verhaftung geschrieben hatten. Die Briefe legen anschaulich Zeugnis ab von den verheerenden Auswirkungen der Nazizeit auf eine Familie, die vom alltäglichen Terror auseinandergerissen wird. Sie belegen auch anschaulich, dass die Tötungsmaschinerie der Nazis viele Helfer hatte. Vor ihrer Deportation nach Auschwitz, wo sie 1944 ermordet wurde, gelang es Lilli Jahn, die Briefe ihrer Kinder aus Breitenau zu schmuggeln.
Ihr Enkel, Martin Doerry, stellvertretender Spiegel-Chefredakteur, konnte nach langer Recherchearbeit weitere Familienbriefe ausfindig machen und das Schicksal der Familie, eingebettet in historische Zusammenhänge, eindrucksvoll erzählen.

Das Buch »Mein verwundetes Herz« erfuhr eine überwältigende öffentliche Aufnahme. In der Literatur über den Holocaust nehme es einen bedeutenden Platz ein (Die Zeit) und sei ein ergreifendes Dokument über eine private Katastrophe in mitten der politischen (FAZ). Martin Walser empfahl es als Pflichtlektüre für die Schule.


Besondere Einführung am 31. Januar: Lebendiges Programmheft
Am 31. Januar, findet im tif-Foyer 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine besondere Einführung zu Mein verwundetes Herz im Format »Lebendiges Programmheft« statt. Schüler*innen des Kurses Darstellendes Spiel Q3 des Theodor-Heuss-Gymnasiums Homberg/Efze geben dem Publikum unter der Leitung von Silvia Kordes eine szenische Einführung in das Stück. Beginn ist um 19.45 Uhr.

Bericht in der hessenschau
Bericht in der hessenschau vom 22.01.20 »Verwundetes Herz am Staatstheater Kassel« © hessenschau.de
Pressestimmen
nachtkritik, Michael Laages
»Mein verwundetes Herz« ist eine Übung in Erinnerung, in Zusammenhalt, in gemeinschaftlichem Gefühl – das ist die Kraft dieser Aufführung am Tag, da erstmals der deutsche Bundespräsident in der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Washem sprechen durfte, beim Festakt zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar vor 75 Jahren. Auf dem Weg nach Hause, in den spätabendlichen Radio-Berichten aus Jerusalem, klingt Lilli Jahns Schicksal ganz selbstverständlich mit.
nachtkritik
23. Januar 2020