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Mephisto

von Thomas Jonigk nach Klaus Mann
WIEDERAUFNAHME 17. Oktober 2020
Dauer 2 Stunden, keine Pause
So 31 Mai

Berghain, Moka Efti, Weltuntergang, Sex and Decadénce: Berlin, die Goldene Zeit, im Taumel von Hass und Gold, Sex und Faschisten! Gigantische Bühne für einen Schauspieler im Scheinwerferglanz des Dritten Reichs: in seiner schillerndsten Rolle, des Teufels, Mephisto.
∆ INSZENIERUNG Thomas Jonigk
19:30 — 21:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Di 02 Jun

Berghain, Moka Efti, Weltuntergang, Sex and Decadénce: Berlin, die Goldene Zeit, im Taumel von Hass und Gold, Sex und Faschisten! Gigantische Bühne für einen Schauspieler im Scheinwerferglanz des Dritten Reichs: in seiner schillerndsten Rolle, des Teufels, Mephisto.
∆ INSZENIERUNG Thomas Jonigk
19:30 — 21:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 21 Jun

Berghain, Moka Efti, Weltuntergang, Sex and Decadénce: Berlin, die Goldene Zeit, im Taumel von Hass und Gold, Sex und Faschisten! Gigantische Bühne für einen Schauspieler im Scheinwerferglanz des Dritten Reichs: in seiner schillerndsten Rolle, des Teufels, Mephisto.
∆ INSZENIERUNG Thomas Jonigk
19:30 — 21:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Trailer
Inhalt
Die Faszination am Untergang den man sogar sehenden Auges leugnet. Die Erotik des Bösen, Sex-Appeal of Destruction. Babylon Berlin, das Pompeji zwischen den Weltkriegen. Russische Banden, deutsche Faschist* innen, internationale Karrierist*innen, Partypeople zwischen Moka Efti und Berghain, Verschwörungen, Parteigeschrei, die latente Erregung: es kann uns alles um die Ohren fliegen … Klaus Mann umriss in seinem Roman das zeitlose Tanzen auf dem Vulkan und den Sündenfall der Glamourösen. Ein Panorama seiner Zeitgenoss*innen, der Künstler*innen und Intellektuellen, Götterkinder der Goldenen Zwanziger, die vom Rausch auch nicht lassen wollten, als bereits Hakenkreuze über Babylon wehten. Vor allem aber ist der Text Porträt eines berühmten Schauspielers: Gustaf Gründgens. Der als Henrik Höfgen im Roman dem Leben auf der Bühne zu sehr verfällt um zu merken, dass im Parkett längst der Tod sitzt. Der seine größte Rolle so perfekt spielt, dass er auf sein Theaterspiegelbild hereinfällt: Mephisto. Goethes raffinierter Teufel, der im realen Leben als Affe der wahren Hölle endet. Der bloß geliebt werden will, aber ohne Verantwortung zu tragen. Und der am Ende ahnt, dass der Hype des einen mit dem Leid vieler bezahlt wird. »Ich bin doch nur ein Schauspieler«, ruft er aus, stellvertretend für uns alle, uns Wohlstandskinder, Narzisst*innen, Leichtgekränkte und Geliebtwerdenwoller*innen. Ja, nur ein Schauspieler. Solange Scheinwerfer glühen und Masken glänzen. Solange der Vorhang nicht fällt.
Pressestimmen
HNA, Andreas Gebhardt
Burleskes Schauspiel, wilde Groteske mit herausragendem Ensemble. [...]
Langanhaltener Applaus für eine ungewöhliche Inszenierung.
HNA
27. Januar 2020
KulturMagazin, Tina Fibiger
[...] In der bekommt dann der Verführer und Vorführer Gustaf Gründgens sein spekulatives Schauspiel und das Schauspielteam seine Standing Ovations.
März 2020