Karola Sophia Schmid

Sopranistin (Gast)
Zur Person
Karola Sophia Schmid studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Universität der Künste Berlin. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Edith Mathis und Christiane Iven ergänzten ihre Ausbildung.
Auf erste Opernerfahrungen in Hochschulproduktionen (L’enfant et les sortilèges von Ravel sowie Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Weill) folgten mehrere Engagements am Opernhaus Kiel: Mélisse in Jean-Baptiste Lullys Atys, Friedensbote (Rienzi), Barbarina (Le nozze di Figaro), Page Urbain in Giacomo Meyerbeers Les Huguenots, Waldvogel (Siegfried), Témire und L’amour in Jean-Marie Leclairs Scylla et Glaucus, Amor (La divisione del mondo) sowie die Titelpartie in Toshio Hosokawas Matsukaze. Im Sommer 2016 sang sie als Teil ihres Master-Abschlusses an der Universität der Künste mit großem Erfolg die Titelpartie in Aribert Reimanns Melusine, kurz darauf war sie als Taumännchen am National Opera Center in New York City zu hören.
Von 2017 bis 2019 war sie als Opernstudio-Stipendiatin am Staatstheater Kassel engagiert und hier in Partien wie Musetta (La Bohème), Nannetta (Falstaff), Cupido (Venus and Adonis), Karolka (Jenufa), Papagena (Die Zauberflöte), Sandmännchen/Taumännchen (Hänsel und Gretel), Anna Reich (Die Lustigen Weiber von Windsor) und Gretchen (Der Wildschütz) zu hören. Des Weiteren übernahm die eine Sopranpartie in einem inszenierten Bach-Abend (Anfang und Ende – B.A.C.H.⁶¹).
Auch im Konzertfach konnte sich die junge Sopranistin ein breites Repertoire aufbauen: Sie sang mit Orchestern wie den Hamburger Symphonikern, dem Hamburger Barockorchester Elbipolis, Bell’Arte Salzburg, der Hamburger Camerata und den Brandenburger Symphonikern und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Sir Jeffrey Tate, Václav Luks, Francesco Angelico, Rubén Dubrovsky oder Georg Fritzsch. Sie war unter anderem in der Hamburger Laeiszhalle, der Hamburger St.-Michaelis-Kirche oder dem Deutschen Haus Flensburg zu hören. 2013 sang sie ihm Rahmen einer Konzertreise mit einem Liedprogramm in Japan. Im August 2018 gab sie in Schumanns Faust-Szenen ihr Debüt beim Schleswig-Holstein-Musikfestival.
Karola Sophia Schmid erhielt Stipendien vom Rotary Club Kieler Förde, von der Karl Hofer Gesellschaft e. V. und der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung.
Sie gastierte am Nationaltheater Mannheim, der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater Nürnberg und dem Theater Magdeburg.
Seit der Spielzeit 2019–20 Ensemble-Mitglied am Staatstheater Darmstadt und übernimmt dort Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Marzelline (Fidelio), Sopranpart in Bernd Alois Zimmermanns Requiem für einen jungen Dichter und Stella in Frau Luna.
Am Staatstheater Kassel ist sie in der Spielzeit 2019–20 erneut als Papagena zu erleben.
Aktuelle Produktionen
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