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Zweiter Tag

SIEGFRIED

von Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten
PREMIERE 14. September 2019
Dauer 5 Stunden 25 Minuten, zwei Pausen

Trailer
Inhalt
… ist der »Zweite Tag« des Ring des Nibelungen, in dem sich der »freie Held« seiner Kraft bewusst wird und die Götter stürzt, da er ihrer nicht mehr bedarf. Sein Name: Siegfried. Nachdem Sieglinde ihm das Leben geschenkt hatte, starb sie. Und so wuchs Siegfried bei Mime, Alberichs Bruder, auf, der dem Knaben stets verschwieg, wer er ist und wer seine Eltern waren.
Mime hofft, dass Siegfried ihm den Ring der Macht verschafft, der sich noch immer in Fafners Besitz befindet. Mittlerweile ist der Knabe zum Mann herangereift: Der stärkste Spross des Wälsungen-Geschlechts, der allein »Nothung« – Vater Siegmunds zerbrochenes Schwert – neu zu schmieden vermag, da er das Fürchten nie gelernt hat.
Mit diesem Schwert erschlägt Siegfried Fafner und nimmt den Ring an sich, dessen Fluch sofort seine Wirkung zeigt: Mime giert nach dem Kleinod und ist bereit, Siegfried dafür hinterlistig umzubringen. Der jedoch durchschaut das falsches Spiel seines Ziehvaters und tötet auch ihn.
Von einem Waldvogel geleitet, erklimmt Siegfried den Felsen, auf dem Brünnhilde schläft. Hier trifft er auf seinen Großvater Wotan, dem er furchtlos und ohne jeglichen Respekt entgegentritt.
Siegfried zerbricht Wotans Speer, durchschreitet das Feuer und weckt die schlafende Brünnhilde mit einem Kuss. Beide bekennen sich in Liebe zueinander, Wotan hingegen zieht sich nach Walhall zurück. Von dem Geschlecht gestürzt, das er eigens erschaffen hatte, um die Macht an sich zu reißen, bleibt ihm nur noch das Warten auf das Ende, die »Götterdämmerung«, die ihm die Urmutter Erda prophezeite und die unausweichlich scheint.
Vorverkaufsbeginn: 14. März 2019

Speisenangebot »Siegfried« Auch für »Siegfried« bietet Party Couture wieder ein spezielles Menü an. Das Menü kann direkt über die Theaterkasse oder per Mail an Pausenservice@party-couture.com vorab bestellt werden. Es wird als Buffet in beiden Pausen serviert und kostet inklusive Getränke €49. Es gibt zudem die Möglichkeit auch kurzfristig vor der Vorstellung das Menü zu bestellen. Eine Online-Vorbestellung ist leider nicht möglich.
Pressestimmen
concerti, Roberto Becker
Am Staatstheater Kassel ist ein grandioser „Ring“ weit fortgeschritten! Die musikalische Suggestionskraft dieses exzellenten Ensembles und ein Orchester, das hochsouverän zwischen dem spannenden Streit-Parlando (ob nun zwischen Mime und Siegfried, Wotan und Erda oder Mime und Thomas Gazhelis Alberich), dem Flirren der Waldatmosphäre samt Gezischter von Waldvogel Elizabeth Bailey) und den großen Bögen von tiefer Verzweiflung und auffahrender Utopie einer ja doch unmöglichen Liebe wechselt, lässt diese Lücken nicht. Die packt durchweg. Am Staatstheater Kassel ist ein grandioser „Ring“ weit fortgeschritten!
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15. September 2019
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerald Felber
Schwarzer Humor: »Siegfried« von Richard Wagner erscheint in Kassel als sarkastische Beziehungskomödie. Das verheißt viel Gutes für den ganzen »Ring«.
FAZ
29. Oktober 2019
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg
Musikalisch war dieser Abend ein Fest, nicht zuletzt durch das dezent blühende, Raum zum Atmen lassende Orchester unter Francesco Angelico.
Frankfurter Rundschau
6. Oktober 2019
HNA, Werner Fritsch
An genauer Durchdringung übertrifft Francesco Angelicos Dirigat am Ende sogar noch das Bühnengeschehen durch seine plastischen Akzentuierungen, die flexible, wenn auch mitunter sehr gemessene Tempogestaltung, durch die feine klangliche Differenzierung
16. September 2019
hr2 kultur – Frühkritik, Andreas Bomba
Das Orchester hat hervorragend transparent und klar musiziert – ohne jegliches mythisches Gewalle und Gewoge, das einem bei Wagner gerne mal begegnet. Das Kasseler Orchester zeigte sich konditionsstark und Sängerfreundlich.
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16. September 2019
nmz, Joachim Lange
Sein [Daniel Brennas] strahlendes, in allen Lagen füllig sattes Timbre (...), spielerische Beweglichkeit und darstellerische Überzeugungskraft war schlichtweg atemberaubend!
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16. September 2019
Online Merker, Christian Schütte
Musikalisch ist dem Haus eine insgesamt sehr überzeugende Aufführung gelungen. Das lag vor allem an einer Besetzung, die überwiegend viel Erfahrung mit Wagner, auch an großen internationalen Bühnen, mit nach Kassel bringt. Daniel Brenna, der beide Siegfriede zuletzt in San Francisco verkörperte, brauchte am Premierenabend zwar ein wenig Zeit, um sich frei zu singen.
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15. September 2019
Online Musik Magazin, Bernd Stopka
Die große Stärke der Inszenierung von Markus Dietz liegt in ihrer bis ins kleinste Detail ausgefeilten Personenregie und in der oben bereits beschriebenen wortgenauen Ausdeutung des Textes, die der Regisseur mit den Sängerdarstellern sehr genau erarbeitet hat.
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15. September 2019