Aniara Amos

Regisseurin
Zur Person
Die in Chile geborene Regisseurin, Bühnenbildnerin und Choreografin Aniara Amos studierte Tanz an der Staatlichen Balletthochschule in Mannheim, woran sich eine internationale Karriere als Tänzerin anschloss. In Berlin studierte sie zudem Angewandte Musikwissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität, Bühnenbild an der Universität der Künste bei Achim Freyer und Opernregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler«. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Freyer-Ensembles und leitete dieses Ensemble von 2000 bis 2003.
Engagements führten sie an renommierte Theater wie das Teatro La Fenice in Venedig, die Opera la Monnaie in Brüssel, das Téatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon, das Berliner Ensemble, die Staatsoper Berlin, die Volksoper Wien, die Los Angeles Opera, die Opéra National de Montpellier und die Oper Graz. Auch bei so wichtigen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Innsbruck Festival und den Schwetzinger Festspielen war sie zu Gast.
Zu ihren letzten Arbeiten als Regisseurin zählen unter anderem Elektra am Theater Magdeburg, Stephen Olivers Mario und der Zauberer an der Staatsoper Berlin, Henry Purcells The Fairy Queen und Rigoletto an der Royal Danish Opera Kopenhagen, Der fliegende Holländer am Stadttheater Lübeck sowie Sciarrinos La porta della legge und Weills Die sieben Todsünden am Staatstheater Braunschweig.
Am Staatstheater Kassel führt Aniara Amos in der Spielzeit 2018–19 Regie bei der Produktion Anfang und Ende – B.A.C.H.⁶¹ und verantwortet zudem das Bühnenbild.



Aktuelle Produktionen
Oper in zwei Akten von Benjamin Britten