Geani Brad

Bariton (Gast)
Zur Person
Nach dem Studium im rumänischen Klausenburg und regelmäßigen Meisterklassen in der Schweiz nahm der Bariton Geani Brad ein erstes festes Engagement an der Staatsoper Cluj (Klausenburg) bis 2007 an. Danach gehörte er bis 2011 zum Ensemble des Staatstheaters Kassel. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und spielte zahlreiche Radio- und CD-Aufnahmen ein.
Seit 2011 gastierte der Bariton als freischaffender Künstler unter anderem an den Bühnen der Stadt Gera, am Theater Brügge, Staatstheater Braunschweig, Opernhaus Dortmund, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, Staatsoper Budapest, am Staatstheater Kassel, Volkstheater Rostock, Südthüringischen Staatstheater Meiningen, Théâtre de Saint-Quentin Paris, im Concertgebouw Amsterdam, am Conservatorio di musica G. Verdi Milano, Teatro Massimo Palermo, Ostia Antica Roma und Teatre Principal in Palma de Mallorca. In der Schweiz trat Geani Brad unter anderm in Bern, Genf, Zürich, St. Gallen, Lugano, Neuchâtel und Lausanne auf. In der Saison 2016–17 gab Geani Brad sein USA-Debüt mit Konzerten in Atlanta, Tampa, West Palm Beach, Hollywood und Miami.
Sein Repertoire umfasst zahlreiche Fachpartien als Bariton, sowohl Partien des italienischen als auch des deutschen Fachs, u.a. Figaro (Il barbiere di Siviglia), Rodrigo (Don Carlo), Enrico (Lucia di Lammermoor) und Conte Almaviva (Le nozze di Figaro). Weiterhin war er am Theater Biel/Solothurn als Robert (Marie und Robert), am Theater Pforzheim als Enrico und erneut in Cluj als Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) zu hören.
Zu seinen letzten in Cluj gesungenen Partien gehören Don Carlo di Vargas (La forza del destino), Belcore (L’elisir d’amore), Escamillo (Carmen), Doctor Malatesta (Don Pasquale), Dr. Falke (Die Fledermaus), Graf Luna (Il Trovatore), Renato (Un ballo in maschera), Figaro, Sharpless (Madama Butterfly), Sir Riccardo Forth (I Puritani), Giorgio Germont (La Traviata) und Marcello (La Bohème).
Am Staatstheater Kassel wird er in der Spielzeit 2020–21 die Partie des Junius in The Rape of Lucretia übernehmen.

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